Inzwischen erleben wir es täglich: ohne eine aufklärende und kritische Bildung stirbt das demokratische Gemeinwesen. Auch deshalb möchten wir uns mit verschiedenen feministischen Perspektiven auf Bildung auseinandersetzen. Es geht um die Relevanz feministischer und gesellschaftskritischer Frauen- und Erwachsenenbildung sowie um Selbstverständigungsprozesse von Bildnerinnen. Ein Reflexionstag mit und für Frauenbildnerinnen und -beraterinnen, sowie an emanzipatorischen Prozessen interessierten Frauen aus allen Bildungsbereichen.
9:30 Welcomecafe
10:00 Podium zur Bildungspraxis mit Vertreterinnen verschiedener Bildungsprojekte, wie AEP (Innsbruck), Kath. Frauenbewegung, FZ-Wien, IGfem Autorinnen, Schwarze Frauen Community (tbc), Stichwort Archiv, Frauenhetz, Frauennetzwerk Rohrbach.
11:30 Prinzipien und Differenzen der Frauenbildung und feministischen Bildung der 2. Frauenbewegung. Vortrag von Andrea Strutzmann (Fem. Erwachsenenbildnerin, Aktivistin)
12:30 Zwischen Emanzipation und Entwertung: Drei Jahrzehnte feministische Bildung im Spannungsfeld neoliberaler Hochschulpolitik. Vortrag von Barbara Hey (Gleichstellung & Diversität an Hochschulen, Graz)
13:30 Mittagspause mit Büffet
14:30 „Freeing the Voices“ – Erinnerungen und Vorgaben für eine feministische Erwachsenenbildung der Zukunft. Vortrag von Brigitte Menne (Autorin, Friedensaktivistin)
15:30 Feministische Bildung als gelebte Kritik und Praxis zum Dissens. Keynote von Susanne Maurer (Prof. em. Erziehungswissenschaft, Marburg)
17:00 Abschlussdiskussion: Denk- und Handlungsperspektiven entwickeln…