Care-Arbeit ist keine private Gefälligkeit, sie ist die unsichtbare, tragende Infrastruktur unserer Gesellschaft. Frauen organisieren, pflegen, koordinieren, lösen, trösten. Wann beginnt die eigene Gesundheit? Nachdem die Wäsche gefaltet ist? Nachdem Termine vereinbart, Konflikte geschlichtet, Bedürfnisse anderer versorgt sind? Was kostet diese Dauerzuständigkeit – körperlich, mental, ökonomisch? Warum gilt Überforderung als normaler weiblicher Zustand?
Im Atelier verbinden wir Gespräch und künstlerisches Arbeiten.
Keine Vorkenntnisse. Kleine Gruppe von 8 Frauen. 120 Minuten. Impulse zu Care-Arbeit und ihren gesundheitlichen Folgen, mit Raum für Austausch, Wahrnehmung und eigene Perspektiven.
Der Termin knüpft an die Radiosendung: FEMMEcast – Wo es weh tut,
Die Ökonomie des Kümmerns. Goldstandard fürs System und Verschleiss für Frauen. Radio Proton, 17. Februar 2026, an.
Eine Einladung, Frauengesundheit politisch und persönlich neu zu betrachten.