Freiheit und Gerechtigkeit beruhen darauf, daß dem andern abgegolten wird, was ihm zusteht, schreibt 1791 Olympe de Gouges (1748–1793) in Artikel IV der „Erklärung der Rechte der Frau und der Bürgerin“.
Seither ist viel Zeit vergangen, sehr viel Zeit; und doch kommen Frauen kaum voran, was Gehälter, Verteilung von Reichtum und Finanzvolumen betrifft. Frauen arbeiten mehr Stunden als Männer und werden deutlich schlechter bezahlt. Das liegt auch daran, dass sie nach ihrer bezahlten Erwerbsarbeit in die zweite, unbezahlte Schicht gehen: Care-, Sorge- und Hausarbeit stehen dann auf dem Plan. Dazu kommt, dass das Ansehen einer Branche sinkt, wenn Frauen in diese drängen – und das Gehalt sinkt gleich mit. Das ist himmelschreiend ungerecht. Gemeinsam finden wir heraus, welche Antworten die feministische Ökonomie auf diese Fragen hat.
Online-Vortrag via Zoom
Eine Kooperation mit Kokon Beratung und Bildung für Frauen, St. Johann.